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Shirt Flexdruck mit Flexfolie


Die Oberfläche des Flockdruckes ist wie velours. Samtig griffig, sehr lange farbecht und sehr strapazierfähig.
Um Ihnen zu erklären, wie ein Motiv auf das Shirt kommt, habe ich hier mal eine kurze Erläuterung eingefügt, die jeden der einzelnen Schritte erklärt. Vom Entwurf des Logos bis hin zum fertigen Shirt sind es 5 Schritte. Welche das sind, können Sie im Folgenden nachlesen.

vektorisiertes Logo

1. Schritt: Im ersten Schritt wird ein Datei benötigt, die das zu druckende Motiv in einem Vektorformat darstellt. Programme, die Vektorbilder erzeugen können sind zum Beispiel CorelDraw, Adobe Illustrator und Macromedia Freehand. Wichtig ist, dass das Motiv auch als Vektoren nachgezeichnet ist und nicht einfach ein jpg-, gif-, png-, bmp-Bild in die Vektorzeichnung eingebettet wird. Ist solch eine Datei nicht vorhanden, muss diese in jedem Fall vorab erstellt werden. Viele Unternehmen bieten diesen Schritt als Dienstleistung an.

Das Motiv kann auch für den Flockdruck ruhig mehrfarbig sein. Die Farben dürfen aber nicht verlaufen und sollten sich idealerweise nicht berühren.Für Jede Farbe müssen die folgenden Schritte einmal separat durchlaufen weerden.

geplottete Flockfolie

2. Schritt: Im nächsten Schritt wird die zuvor erstellte Datei mit Hilfe eines sogenannten Schneideplotters aus einen grossen Bogen Flockfolie ausgeschnitten. Der Plotter fährt jede Linie des Vektorbildes mit einem scharfen Messer auf der Folie nach. Auf diese Weise ensteht das Motiv zuerst spiegelverkehrt auf der Folie.

Die Flockfolie gibt es genau wie die Flockfolie in Zahlreichen Farben.

entgitterte Druckfolie

3. Schritt: Der dritte Schritt findet in reiner Handarbeit statt. Jetzt werden alle Folienteile, die nicht zu dem zu erstellenden Motiv gehören fein säuberlich von der Trägerfolie entfernt. Je nach Motiv kann das durchaus etwas länger dauern und zu einem echten Geduldsspiel werden, in dessen Verlauf auch durchaus der ein oder andere Fluch zu hören ist.

Das Ergebniss nach dem "Entgittern" ist das reine Motiv spiegelverkehrt auf der Trägerfolie fertig für Schritt 4.

flockfolie auf shirt ausgerichtet

4. Schritt: Nun wird das Motiv mitsamt Trägerfolie auf dem Shirt ausgerichtet. Mit hohem Druck und hoher Temperatur wird die Flockfolie auf das Shirt gepresst. Dabei schmilzt ein Heisskleber auf der Rückseite der Folie, der sich nun dauerhaft mit dem Stoff des Shirts verbindet.

Das Ausrichten und Aufpressen auf dem Shirt erfolgt in Handarbeit, weshalb bei meherern Shirts mit dem gleichen Motiv durchaus geringe Abweichungen in der Druckposition auftreten können.

fertig bedrucktes T-Shirt

5. Schritt: Im fünften und letzten Schritt wird nur noch die Trägerfolie vom Shirt entfernt. Vom Pressen können noch kleinere Rückstände oder Druckstellen auf dem Shirt zu sehen sein, die sich leider nicht vermeiden lassen. Spätestens nach dem ersten Waschen sind diese aber von dem Shirt verschwunden.

Gewaschen werden sollten die Shirts bei 30° auf links gedreht. Trockner lieber nicht. Bügeln nur mässig warm, aber auch auf links. So bleibt das erstellte Shirt lange schön ohne zu verblassen.



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